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Calle Belosa, 5

03599 Altea la Vella

España

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Urbanización Alhama Springs

Die Urbanisation Alhama Springs ist eine von mehreren Siedlungen rund um Altea. In Alhama Springs befinden sich zahlreiche Villen und Anwesen, die durch ihre geschützte Lage hinter der Sierra Bernia bestechen. Typisch sind weitläufige Grundstücke mit  Pinien-, Oliven- und Mandelbäumen, welche eine entspannte, naturverbundene Umgebung schaffen. Die Bewohner dieser Gegend sind international, was zu einem kosmopolitischen Ambiente beiträgt. 

Ab Mitte der 1960er und in den 1970er Jahren wurde Alhama Springs als Stadtentwicklungsprojekt von Altea la Vella errichtet. Es war bekannt als die "Englische Siedlung". In einer alten Broschüre werden 7 Haustypen angeboten, die noch heute erkennbar sind. Das Casa del Cerro ist eines der wenigen individuell entworfenen Häuser.

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Altea la Vella ist der ursprüngliche Siedlungskern von Altea. Altea la Vella liegt etwas im Landesinneren, am Fuße der Sierra de Bernia. Es ist ein ruhiger, malerischer Ort mit engen Gassen, traditionellen Häusern und einer charmanten Dorfkirche. Das heutige Altea, das näher an der Küste liegt, entwickelte sich später rund um den Hafen und die Promenade.

Alhama Springs ist heute selbstverwaltet und wird von einem Komittee geleitet, das für die Instandhaltung der Infrastruktur sorgt.

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60. Jubiläum

Am 11. September 2025 fand die 60-jährige Jubiläumsveranstaltung mit vielen Nachbarn statt.

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Video: © Daryl Broicher

Altea la Vella

Altea la Vella – Wo die Geschichte des heutigen Altea beginnt

Hoch über dem Tal, am Fuße der schroffen Sierra de Bernia, liegt ein Ort, an dem man förmlich spüren kann, wie die Zeit für einen Moment stehengeblieben ist: Altea la Vella – valencianisch für „Alt-Altea". Was heute eine beschauliche Gemeinde ist, war einst das pulsierende Herz einer maurischen Siedlung namens Altāya – und genau hier beginnt die Geschichte des gesamten heutigen Altea.​

Eine Oase unter maurischer Herrschaft

Als die Mauren 711 die Iberische Halbinsel eroberten, erkannten sie sofort das Potenzial dieses fruchtbaren Fleckens Land. Im 11. Jahrhundert blühte Altāya als Teil des mächtigen Taifa-Königreichs von Dénia regelrecht auf. Die klug gewählte Hügellage bot nicht nur strategischen Schutz, sondern auch einen atemberaubenden Blick über die Landschaft.

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Doch die Mauren begnügten sich nicht mit der schönen Aussicht: Sie legten ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem entlang des Flusses Algar an - eine technische Meisterleistung, die aus trockenem Boden fruchtbares Ackerland machte. Die befestigte Alquería, das landwirtschaftliche Gehöft, wurde zum lebendigen Zentrum eines Ortes, der Menschen ernährte und Wohlstand brachte.​

1244: Ein neuer Herrscher, ein neuer Name

Die Geschichte nahm eine entscheidende Wendung, als König Jakob I. von Aragón (Jaume I) im Jahr 1244 die Region eroberte. Bemerkenswert: Aus dem maurischen Altāya wurde der Name Altea – ein sprachliches Echo, das bis heute nachklingt. Zunächst durfte die muslimische Bevölkerung als Vasallen weiterhin vor Ort leben, ein friedlicher Übergang, der jedoch nicht von Dauer sein sollte.

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Der stille Niedergang eines lebendigen Ortes

Anfang des 17. Jahrhunderts, nach wiederholten Aufständen, kam es zur endgültigen Vertreibung der Morisken - der zum Christentum konvertierten Muslime. Das einst so lebendige Dorf verödete daraufhin vollständig. Zurück blieben nur Ruinen, stumme Zeugen einer glanzvollen Vergangenheit.

​Wie der Name an die Küste wanderte

Als sich später neues Leben direkt an der Küste ansiedelte, wanderte auch der Name Altea mit dorthin – dahin, wo die Stadt heute liegt. Die verlassenen Ruinen der ursprünglichen maurischen Siedlung im Landesinneren erhielten fortan ihren eigenen Namen: Altea la Vella – das „alte Altea", stiller Ursprungsort und lebendiges Geschichtsbuch zugleich.

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Wer heute durch die Gassen von Altea la Vella schlendert, wandelt buchstäblich auf den Spuren von acht Jahrhunderten Geschichte – von maurischen Bewässerungskanälen über christliche Eroberer bis hin zum stillen Verfall, aus dem letztlich das heutige, quirlige Küstenstädtchen Altea hervorging.

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